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Spanische Kostbarkeiten in der Synagoge

Binswangen - Das Konzert Serenata Espanola war der Höhepunkt am Ende des Tages der jüdischen Kultur: Ariana Burstein und Roberto Legnani zeigten die Vielseitigkeit der spanischen Musik für Violoncello und Gitarre.

In der voll besetzten Synagoge traten die zwei Künstler auf,
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1 Augsburger Zeitung
Binswangen 3
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Spanische Kostbarkeiten...(kt)
Ariana Burstein und Roberto Legnani begeisterten das Amrumer Publikum

Mit einer musikalischen Kostbarkeit wurden Amrums Gäste und Einheimische vor kurzem ganz besonders verwöhnt. Ariana Burstein und Roberto Legnani zeigten die Vielseitigkeit der spanischen Musik für Violoncello und Gitarre. In einem voll besetzten Haus des Gastes traten die zwei Künstler auf, um spanische Musik, von "Gasper Sanz" bis "Pablo de Sarasate" zu spielen. Die Leidenschaft dieser Musik wurde von beiden Künstlern grandios umgesetzt und wechselte von rassischen spanischen Klängen mit orientalischen Einflüssen zu sinnlichen und gefühlvollen Tönen. Spontaner und enthusiastischer Applaus nach einzelnen Passagen zeigte die Begeisterung der Zuhörer. Die Mimik von Ariana und Roberto unterstrich theatralisch die leidenschaftliche Musik der beiden.
Ariana Burstein wurde in Buenos Aires geboren. Nach vielen Umzügen von Uruguay nach Israel fand sie 1978 in Deutschland ihr Zuhause. Nach einem Studium für Violoncello gewann sie viele Preise verschiedener Musikwettbewerbe. Meisterkurse in diesem Instrument belegte Ariana bei Pierre Founier, Leonard Rose und Arto Noras. Als Dozentin für das Fach Violoncello arbeitete sie an mehreren Musikschulen. Auftritte in Rundfunk und Fernsehen folgten. 1996 gründeten Ariana Burstein und Roberto Legnani ein Duo und gingen jedes Jahr auf Tournee. Sie absolvierten an die 750 Konzerte. Ihr kulturelle Einsatz wurde bereits durch das Bundespräsidialamt gewürdigt.
Roberto Legnani studierte an der Staatlichen Hochschule für Musik und an der Universität in Freiburg. Als Gastdozent lehrte er in Amerika und Südkorea. Konzertreisen brachten Legnani nach Europa, Israel, Amerika und Südkorea. Er veröffentlichte Schallplatten und CDs als Solist und im Ensemble. Roberto Legnani wird "Magier der Gitarre" genannt. Die unglaubliche Intensität, mit der er die Gitarre spielt, begeistert jeden Zuhörer. So unterschiedlich die beiden Musikinstrumente auch sind, so sehr ergänzen sie sich, wie auch das Duo Burstein & Legnani. Nach einem stürmischen Beifall hatte das Publikum noch den Genuss, eine Zugabe aus "dem Land der Poesie" zu hören, die dem Abend einen magischen Abschluss verlieh.

Quelle: Amrum News
Von Kinka Tadsen  |  06.06.2008
www.amrum-news.de/artikel/spanischd.html 

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Schwetzinger Zeitung"Serenada Espagñola" im Palais Hirsch: Ariana Burstein und Roberto Lagnani brachten ein Stück Spanien nach Schwetzingen

Folklore in konzertanten Gewändern
Von unserem Mitarbeiter Carlo Weippert

Zur "Serenada Espagñola" an einem herrlichen Sonnentag hatten die beiden Saitenvirtuosen Ariana Burstein und Roberto Lagnani ins Palais Hirsch gebeten. Der großartige Erfolg beim letzten Konzert erforderte diesmal sogar eine Bestuhlung weit ins Foyer. Schwetzingen stand wieder auf dem Konzertplan, als offene Bühne für Delikatessen und Kostbarkeiten zweier Ausnahme-Künstler, die Gäste parlierten schon weit vor Beginn über das Land und die Kultur der Iberer, beeinflusst von jiddischen und orientalischen Akzenten - Kultur pur, mal ganz ohne Ballermann. Folklore in konzertanten Gewändern und andalusische Tänze, mal rasant-spritzig, mal amourös-fordernd, verschmolzen den Abend zum Appetizer auf die nächste Urlaubsreise.

Das "Abendständchen" (Serenada) lockte gleich mit ganz viel Technik an Cello und Gitarre. Ariana Burstein und Roberto Lagnani zauberten ein Land ins Palais Hirsch, das offene Flächen, feurige Tänze und lange Nächte für seine Menschen bereithält. Doppel-Phrasierungen in Dialogen, der Gitarrenkorpus als Percussion-Instrument und ein Fingerpicking der traumhaften Art ließen Erinnerungen und Eindrücke wieder aufleben, viele Augen verloren sich im Abend.

Hinter dem Schleier des versteckten Charmes machten sich Gitarre und Cello ganz eindeutige Offerten, die zarten Dialoge eskalierten, wiederholten sich und endeten meist in Dreifach-Schlüssen - Afrika, Asien und Europa verschmolzen zur Einheit der Kulturen. Andalusische Volkstänze warben in Doppeltempi und Cello-Variationen, zwischen beiden Personen und Instrumenten entstand ein intimer Dialog, der im Acht-Takt-Wechsel jazzige Einflüsse von Sinti und Roma versteckte.

In fast jedem Satz-Schluss verlängerte Burstein den ausklingenden Ton zum zelebrierten Abgang für Extrem-Verliebte, Menschen oder auch Saiten-Instrumente. Die Stadtführungen durch Sevilla, Granada und Asturias machten Lust auf mehr, Gitarre und Cello berichteten von Weinfesten, emsige Werber holten sich viele Partner zum Tanz auf dem Vulkan und verwandelten die Bühne im Palais Hirsch in einen Platz phantastischer Träumereien.

Roberto Lagnani berührt die Gitarre erst zart, schlägt dann fest ein - im Saitenspiel der Gemüter verstecken sich Halbton-Schritte, das spanische Hochamt für Genießer will explodieren, doch ein gewisser Saitenkick lässt kurz vor 12 Uhr die Zeit im Raum stehen, die Augen von Ariana Burstein schwimmen weit weg. Technik-Kapriolen über drei Oktaven, Pizzikato-Phasen und zarte bis offene Angebote für den Abend lassen den ganz normalen Schluss eines Serenaden-Konzertes nicht passieren.

Eine Volksweise aus Andalusien legt für die Gäste im Palais Hirsch schon die Buchungsbelege auf den Tisch - Spanien pur in herrlichen Saitensprüngen!

Quelle: Schwetzinger Zeitung
26. Februar 2008
www.morgenweb.de/service/archiv/artikel/643868123.html

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Spanische Klänge nehmen Spitalkirche ein
Ariana Burstein und Roberto Legnani präsentieren seltenes Programm

Der neue TagEin Programm ausschließlich mit spanischer Musik anzubieten, ist selten, und es gebührt den beiden Solisten des Abends Anerkennung dafür, dass sie damit eine Tournee durch Deutschland veranstalten. Darüber hinaus stellt man überrascht fest, dass man viele der gespielten Melodien schon kennt und sie gerne wieder hört, noch dazu in einer so wachen und engagierten Interpretation.

Gleich das erste Stück, "Villanas" von Gaspar Sanz ist so ein Ohrwurm, um dessen Titel man sich nie gekümmert hat. Die nachfolgenden Melodien sind nicht so bekannt, aber genauso schön.

Dass es sich bei diesen kleinen Werken vielfach um Volksmusik handelt, erkennt man daran, dass sie oft ohne den Namen des Komponisten überliefert sind. So das "Hohelied", die "Spanischen Gesänge" und die "Populären andalusischen Tänze". Aber gerade populäre Musik ist ja von besonders eingängigen Melodien geprägt. Immer spielt Melancholie mit, meist in elegischem Tempo, aber selbst bei rascher Gestaltung mit viel Sentiment. Und wenn es um eine Provinzlerin ("Farruca") geht, handelt es sich erneut um eine weltbekannte Tonfolge, die aber weder mit dem Titel noch mit einem Komponisten verbunden wird.

Nach der Pause vier Nummern aus der "Suite española" von Isaac Albeniz. Eigentlich für Klavier geschrieben, ist das Werk längst von der Gitarre vereinnahmt worden. Jedoch auch die Version für Violoncello und Gitarre wirkt so, als sei sie für diese Besetzung geschrieben. Dominiert die Gitarre, begleitet das Cello zupfend, dafür singt das Saiteninstrument dort, wo der Ton des Klaviers erlahmt und die Gitarre dünn klingt, umso schöner. Besonders auffällig geschah das im Mittelteil von "Asturias".

Enrique Granados durfte natürlich im Programm nicht fehlen, seine "Danza española" ist ein Weltevergreen. Aber die große Überraschung kam erst noch. Die "Zigeunerweisen" op 20 von Pablo de Sarasate sind eigentlich ein hochvirtuoses Paradestück für Geiger. Ariana Bursteins Cello erklang auch in der Tiefe so, dass die Dramatik der "Aires gitanos" voll zur Geltung kamen, während Roberto Legnani einfühsam und rhythmisch packend auf seiner Gitarre begleitete.

Nach zwei Zugaben und im Bewusstsein, einen Abend mit schöner Musik verbracht zu haben, ging man wieder in die kalte Nacht hinaus.

Quelle: DER NEUE TAG / Schwandorf
Von Reinhold Tietz  |  07.03.2008  |  Netzcode: 1296923
www.oberpfalznetz.de/zeitung/1296923-128,1,0.html#top


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